Dr. Valeria Petkova

Aus der Opferrolle in die Selbstverwirklichung!

Gesellschaftliche Manipulation erkennen und überwinden

Kognitive Kriegsführung beinhaltet die systematische Formung von Wahrnehmung, Deutung und Emotion. Seit frühen religiösen und politischen Überlieferungen werden Narrative eingesetzt, um Wirklichkeit zu strukturieren und Handlungsräume zu definieren. Heute geschieht dies nicht mehr durch offene Doktrin, sondern durch subtile Rahmung, Wiederholung und algorithmisch verstärkte Resonanz.

Dieser Vortrag analysiert die Architektur moderner Einflussnahme. Er zeigt, wie Alltagsroutinen – von der morgendlichen Tasse Kaffee bis zum abendlichen Streamingfilm – in symbolische und ökonomische Bedeutungsnetze eingebettet sind. Bedürfnisse erscheinen individuell, sind jedoch häufig kulturell vorgeformt; Meinungen wirken autonom, entstehen jedoch innerhalb kuratierter Informationsräume.

Wer seine Entscheidungen für rein privat hält, unterschätzt die Macht der Kontexte, in denen sie entstehen.


Der Vortrag dekonstruiert die Mechanismen der mentalen Konditionierung und stellt die entscheidende Frage nach der geistigen Souveränität: Wie lässt sich Urteilsfähigkeit bewahren in einer Umgebung, deren primäres Ziel nicht Aufklärung, sondern Steuerung ist?

Dr. Valeria Petkova ist approbierte Verhaltenstherapeutin und promovierte Neurowissenschaftlerin; seit 2016 als niedergelassene Psychotherapeutin in Berlin tätig. Im Jahr 2022 hat Dr. Petkova einen offenen Brief verfasst, in dem Sie sich für die transparente Aufklärung des Einsatzes von subtilen psychologischen Maßnahmen zur Verhaltensänderung wie Nudging und operante Konditionierung im gesamten Verlauf des SARS-CoV-2 Pandemiemanagements eingesetzt hat. Seit 2023 tritt sie öffentlich auf, um über den Missbrauch psychologischer und verhaltensökonomischer Techniken zur Manipulation und Verhaltenssteuerung aufzuklären.

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